
| | | Während bei Kindern und Jugendlichen Karies die häufigste orale
Erkrankung ist, sind es im Erwachsenenalter die Erkrankungen des
Zahnhalteapparate: Nach einer deutschen Untersuchung aus dem Jahre 2006 leiden etwa 50 % der Bevölkerung ab dem 35. Lebensjahr unter Zahnfleischerkrankungen. Die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie sieht die Situation hierzulande ähnlich. Die Zahnfleischentzündung ist eine meist bakteriell bedingte Entzündung des Zahnfleisches, bei der es noch zu keiner Zerstörung des Gewebes gekommen ist. | |
| Zu den oberflächlich erkennbaren Anzeichen zählen Mundgeruch,
Zahnfleischbluten, Verfärbung des Zahnfleisches,
Zahnfleischrückgang, geänderte Zahnstellung, gelockerte Zähne und
schließlich der Verlust der Zähne. Dafür sind jedoch nicht die Bakterien allein verantwortlich. Meist führen mehrere Faktoren wie mangelnde oder falsch durchgeführte Mundhygiene, geringes Gesundheitsbewusstsein, zu wenig Aufklärung der Patienten, Rauchen und Stress zu Erkrankungen des Zahnhalteappartes. Auch Vitamin-C-Mangel kann sich nachteilig auf das Zahnfleisch auswirken. Zudem spielen hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Krankheiten wie Diabetes und einige Medikamente eine Rolle bei der Entstehung von Parodontitis. Parodontitis kann nur vom Zahnarzt erkannt werden. Dazu gibt es spezielle Methoden wie z.B. die parodontale Grunduntersuchung (PGU). | | |
GefährdungGesundheitsrisiko MundWarum Raucher und Schwangere besonders auf Mundhygiene achten sollten |

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