
![]() | | Während der Start ins 21. Jahrhundert gekennzeichnet war von der
Markteinführung vieler neuer Kosmetikmarken, die uns jünger, schlanker
und vor allem schöner machen wollten, wird das nun wirtschaftlich
rauere Klima nur jenen Marken das Überleben garantieren, die stark
genug sind, ihren Kunden auch das entsprechende Werte-Erlebnis zu
bieten. "Survival of the Fittest" wird zum Thema des Jahres - und da werden sicher nicht alle mithalten können. |
| Nach einer Phase der Beauty-Opulenz, wo wir aus dem Vollen schöpfen
konnten und jede noch so schräge Beauty-Idee gehypt haben, wenn sie nur
teuer genug war, werden gute Produkte zu leistbaren Preisen im
Vordergrund stehen. Badezimmer und Beauty-Regale werden von Unnützem befreit, der Fokus liegt auf Bedarf anstelle von trendigen Bedürfnissen. Produkte müssen länger halten, sie werden aufgebraucht und nicht vorzeitig ersetzt. In weiterer Folge werden viele Konsumenten sich ihre eigenen Produkte mischen. | | ![]() |
| Auch unsere Wahrnehmung von Produkten wird sich schnell verändern.
Gewünscht werden sichtbare und nachvollziehbare Resultate, das
schrumpfende Beauty-Budget muß effektiv in Wirkung investiert werden.
Und hier setzt der Trend zu Turbo Beauty an. Mehr Patente, neue Technologien und klinische Tests kommen in den Fokus, da Kosmetikmarken verstärkt den Wahrheitsbeweis antreten müssen. Neue Produkte werden entwickelt, die sich als kostengünstige Alternative zu kosmetischen Eingriffen positionieren, die Forschung in Gebieten wie Stammzellen, Langlebigkeit der Zellen, neue Peptide und Alternativen zu Parabenen schreitet rascher voran. Hier entsteht ein neuer Markt für Pharma-Marken, die in den Beauty-Sektor vorstossen. | | ![]() |
| Nachhaltigkeit wurden in den letzten Jahren für viele Konsumenten ein
wesentlicher Aspekt ihres Lebenstils. Die notwendige Sparsamkeit in
wirtschaftlich schwierigeren Zeiten wird hier keine Abkehr bringen, im
Gegenteil. Ungenaue Behauptungen werden vom Konsumenten kritischer
hinterfragt und mit Nicht-Käufen beantwortet. Authentizität ist gefragt, die moralischen Werte eines Unternehmens werden in Masseinheiten wie Inhaltstoffe aus Fair Trade-Produktion, umweltfreundliche Verpackung, karitative Initiativen und nachhaltige Produktion gemessen. Unternehmen werden sich bemühen, in ihrer Produktion neben dem "Carbon Footprint" auch den "Water Footprint" zu reduzieren. | | ![]() |
| Bereits in den letzten Jahren tauchten gewisse Nahrungsmittel mit sogenannten "good-for-you" Inhaltstoffen wie Anti-Oxidantien und Vitaminen, vermehrt in Kosmetikprodukten auf.
2009 wird diese Verflechtung noch enger, da diese Inhaltstoffe wie Probiotika verstärkt sowohl als Beauty
Food als auch als Bestandteile von Kosmetikprodukten angeboten werden. Und je einfacher das Angebot gestrickt ist, umso erfolgreicher kann es sein. Nahrungsergänzung, Beauty Snacks und Drinks werden parallel zur klassischen Kosmetik Bestandteil unseres Alltags werden. | | ![]() |
Quelle: Mintel
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Die neue GenerationBEAUTY CODESuper-Cremen, Power-Lotions, Peptide & Co: Wir entschlüsseln die Beauty Buzz-Words und erklären die neuen Inhaltstoffe samt Wirkung. |
Regenerative Medizin und Gewebetherapie gelten als Hoffnungsträger des 21. Jahrhunderts. Öffnen sich auch der Kosmetik ungeahnte Möglichkeiten ? Eine Marke beschreitet neue Wege.
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Grüner GlamourOrganic BeautyMit Organic Beauty
hat eine neue Strömung das Kosmetik-Business erfasst, die Creme de la Creme
der Naturkosmetik hat mittlerweile die besten Plätze in den edelsten
Shopping-Tempeln eingenommen und im Wertewandel den
Sprung in Luxus-Liga geschafft. |

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