Augenringe
Die sichtbaren Schattenseiten

Bei Streß, Erschöpfung, Flüssigkeits- oder Schlafmangel hat schon fast jeder mit den Schattenseiten im Augenbereich Bekanntschaft gemacht.
So entstehen Augenringe
Bei Müdigkeit erschlaffen die Muskeln, der Tonus d.h. der
Spannungszustand von Gewebe und Gefäßen sowie die Spannung der
Gefäßwände lässt nach. Dadurch weiten sich die Gefäße, der Blutdruck
sinkt, die dünne Haut unter den Augen sackt nach innen und wird
schlaffer. Dies begünstigt die Schattenbildung und läßt die dunklen Adern unter der Haut durchscheinen.
Da die Haut unterhalb der Augen wesentlich dünner ist als die restliche Gesichtshaut, scheinen
die darunter liegenden Äderchen deutlich intensiver durch und verfärben
die obere Hautschicht.
Wichtig:
Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, dadurch wird das Gewebe
ebenfalls dünner und die feinen Äderchen können deutlicher
durchscheinen. .
Doch Augenringe bzw. Augenschatten werden nicht nur durch Müdigkeit und Schlafmangel verursacht. Wenn sich die Haut verändert oder absinkt, weil das Unterhautfettgewebe sich mit dem Alter reduziert und abrutscht, so kann die Hautoberfläche das auftreffende Licht nicht mehr optimal reflektieren, es entstehend Schatten.
Zuviel UV-Licht in diesem Bereich kann die Melanin-Produktion anregen und eine Verdunkelung der Haut bewirken. Natürlich kann ein Schlaf- und Flüssigkeitsmangel die Bildung von Augenschatten anregen, aber in neun von zehn Fällen sind sie als Übertäter auszuschließen.
Augenschatten zu verhindern ist nicht so einfach, manchmal sind die dunklen Ringe auch
genetisch bedingt. Je dünner die Haut unterhalb des Auges ist, desto
deutlicher ist die Pigmentierung sichtbar. Vitamin K kann
hier schon einiges bewirken. Es stärkt die Blutgefässe und sorgt für die Blutgerinnung, damit werden Stauungen, die
dann als Schatten sichtbar werden, verhindert.
Tipp:
zuviel Sonne intensiviert die Augenschatten, daher immer einen
Sonnenschutz im Bereich der Augen auftragen und Sonnenbrillen tragen.
Warum sind Augenringe unterschiedlich gefärbt ?
Die Farbe von Augenringen wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Wenn Licht in die Oberhaut eindringt, so trifft es auf winzige Farbstoffe, die je nach Zusammensetzung blau, grau oder braun schimmern können. Anzahl und Intensität der feinen Äderchen in der Haut tragen ebenfalls zur Farbgebung bei. Arterien schimmern rot, während Venen sich eher blau zeigen. Gelbliche Farbe kommt durch das Fett unter der Haut dazu. Auch die Lymphgefässe sind in zartem Gelb gehalten und können die anderen Farben beeinflussen. Je nach Gewichtung der Symptome zeigen sich die Augenringe dann in unterschiedlichen Farben.
Die optische Lösung
Eine ausgeglichene Lebensweise, ausreichend Flüssigkeit und Schlaf sollten die Ausgangsbasis für eine Verbesserung bilden. Die schnelle, optische Lösung des Problems kann mittels Abdeckcreme - sogenannte Concealer - erreicht werden. Besonders bewährt hat sich deckende Augenpflege, die bereits Farbpigmente enthält.
Die Farbe macht den Unterschied
Je
nach Farbe der Augenringe kann man mit Konträrfarben eine gute Wirkung
erzielen: gelbe Concealer neutralisieren blaue Augenringe, während
grüne Concealer die rotbraune Balken unter den Augen kaschieren. Im
Anschluß darüber Makeup und Puder verwenden und zart verstreichen.
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