
Erröten kann sehr charmant aussehen, doch 5-10% aller Erwachsenen leiden unter häufig spontan auftretenden Rötungen sei es in Stress-Situationen, nach scharfem Essen oder bei Hitze.
Hautrötungen werden je nach Schweregrad in vier Stadien eingeteilt, angefangen bei Flushs, über Couperose bis hin zu einer dauerhaften Rosacea.

Diese
Rötungen entstehen durch übermäßige, vaskuläre Reaktion, z. B. bei
Temperaturschwankungen, scharfem Essen oder emotionalem Stress. Sie
klingen in der Regel schnell wieder ab. Mit Flush bezeichnet man ein
plötzliches Rotwerden (Roter-Kopf-Syndrom)
ERYTHROSE - Dauerhafte Rötungen
Im
Gesicht, vor allem an den Wangen, zeigen sich permanente Rötungen. Die
verstärkte Durchblutung während eines Flushs hat die feinen
Gesichtsäderchen dauerhaft erweitert, der Teint wirkt rosarot und
homogen.
COUPEROSE - Gefäßerweiterungen
Bei Couperose haben
sich die Gefäße so erweitert, dass feine bläulich-rot gefärbte Äderchen
(Teleangiektasien) durch die Haut schimmern und mit bloßem Auge sichtbar
sind. Es treten Entzündungen wie Pusteln auf. Spätestens jetzt sollte
ein Dermatologe aufgesucht werden.
ROSACEA
Rosacea nennt man
die schwerwiegenden, dauerhaften Rötungen, von denen ca. 2% der Bevölkerung betroffen sind. Typisch für dieses Stadium sind entzündliche Knoten und
eine Ausdehnung der Talgdrüsen. Dies kann bei Männern zu Rhinophyma
(Knollennase) führen.
Vaskuläre Anomalien: Bestimmte Moleküle treten verstärkt auf, wie z.B. VEGF (Faktor,
der die Gefäße wachsen lässt). Bei anderen Molekülen ist ein
qualitativer und quantitativer Mangel erkennbar, z.B. bei
antimikrobiellen Peptiden, die Rötungen, Gefäßerweiterungen und
Entzündungen normalerweise verhindern.
Entzündungen entstehen durch
Gefäßanomalien: Die Haut erhitzt sich, wodurch entzündliche Reaktionen
entstehen. Personen mit Rosacea haben schon vor der Erkrankung meistens
eine sehr sensible und leicht irritierbare Haut.

1950 entdeckte man an der Universität Toulouse, dass Saponine aus dem Wurzelstock der Ruscuspflanze die andrenergenen Rezeptoren stimulieren, was den Gehalt an Noradrenalin im Blut steigert. Dadurch ziehen sich die glatten Muskeln der Gefäßwände zusammen und verengen die Blutgefäße. Der Tonus der Venen wird verbessert, die Gefäße sind nicht mehr sichtbar, die Blutzirkulation steigt und Stauungen verringern sich.
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Hilft bei RötungenAvene Anti RougeursBereits 1961 entwickelte Pierre Fabre das Venentherapeutikum Cyclo 3. In der Gesichtspflege wird der Mäusedorn bzw. Ruscusextrakt zum ersten Mal in der Pflegelinie Antirougeurs von Avene eingesetzt. |

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