
Was ist Cellulite ?Die unschönen Dellen sind übergroße Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der
Unterhaut festgehalten werden können. Im Gegensatz zum Mann hat die
Natur dem weiblichen Körper die Eigenschaft verliehen, für Notzeiten
Vorräte anzulegen. Diese Vorratskammern bzw. Fettdepots finden sich bevorzugt an Schenkeln,
Hüften und Po. Die Lipozyten (fettspeichernden Zellen) werden
gemeinerweise auch noch viel größer als bei Männern. |
Cellulite ist erblich bedingt, wobei
offensichtlich unterschiedliche
genetische Faktoren wie etwa jene für Fettbildung, Hormone oder
Gewebefaktoren zusammenspielen.
Hat
sich Cellulite erst
einmal entwickelt, wird sie durch Stoffwechselprobleme in den Zellen
noch begünstigt. Aufgeblähte Fettzellen behindern den Abfluss von
Lymphe und
Blut, wodurch Wasser in das umliegende Gewebe gepresst wird. Die Haut
schwillt an und die Speicherdepots sind als Dellen sichtbar. Jeder kann
betroffen sein, ohne Rücksicht auf Alter oder Gewicht.
Tipp: Raucher sind stärker gefährdet, Nikotin wirkt durchblutungshemmend und unterstützt dadurch die
Bildung von Cellulite.
Man muß sich keinesfalls seinem Schicksal ergeben, wie der
Molekularbiologe Dr. Alexander Haslberger, der sich innerhalb der neuen
Wissenschaft Nutrigenomics mit dem Zusammenspiel von Genen, Umwelt und
Ernährung beschäftigt, erklärt: Moderne Forschungsergebnisse zeigen,
dass unsere Gene zwar zumeist die allgemeine Tendenz bestimmen, aber
andere Faktoren wie Umwelt, Lebensstil oder Konsumverhalten
entscheiden, wie stark diese Tendenzen ausgeprägt werden.Man kann etwas dagegen tunBei Übergewicht scheint Abnehmen oft die einzig effektive Methode zu sein, um aufgeblähte Fettzellen zu verkleinern. Wenn die Muskulatur an Oberschenkel und Po durch regelmäßige Bewegung gestärkt wird, verbessert sich auch die Kontur. Der Stoffwechsel in den Problem- zonen kommt in Schwung, Kohlenhydrate und Fett werden verbrannt statt gespeichert. Regelmäßiges Herz-Kreislauf-Training gepaart mit vernünftiger Gewichtsreduktion kann genug Fett verbrennen und dadurch die Größe der Fettzellen reduzieren. Bild: Dior |
Die richtige Ernährung ist ein weiterer Schritt in Richtung Erfolg. Eine ausgewogene Kombination von fettarmer, kohlehydratreduzierter Nahrung mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen wird Körperfettanteile senken und damit die Entwicklung von Cellulite vermindern. Auf den Punkt gebracht: sinnvoll sind jene Diäten, welche das Gewicht langfristig kontrollieren. Das Gewebe benötigt eine balancierte Versorgung mit Eiweißanteilen, wertvoll sind Gemüse, Getreideprodukte und Kartoffeln, diese enthalten neben pflanzlichem Eiweiß auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die den Stoffwechsel unterstützen.
Den Tag erfrischt beginnen: Wechselduschen von mindestens drei Minuten mit jeweils drei Kalt- und Warmdurchgängen wirken durchblutungsfördernd und unterstützen die Mikrozirkulation d.h. den Abtransport der Schlackenstoffe aus den Zellen. Zusätzlich straffen Massagen mit Massagehandschuh oder Bürste das Gewebe.
Wer bereit ist, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, für den ist die Kombination von körperfett-reduzierender Ernährung, Bewegung, Massagen sowie entsprechender Hautpflege der beste Ansatz. Alternativ dazu bieten sich Liposuctionen d.h. Fettabsaugungen in der ästhetischen Medizin an.![]() |
Gezielt gegen Dellen und FettdepotsAnti Cellulite TippsMit Bewegung und der richtigen Ernährung kann man den unschönen Dellen an Po und Oberschenkel zu Leibe rücken. |
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Der letzte SchliffWas tun bei Orangehaut ?Neben regelmässiger Bewegung und ausgewogener Ernährung zählt wirksame Anti-Cellulite-Pflege zum holistischen Behandlungszyklus im Kampf gegen Orangenhaut. |

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