
Ein neues Jahr bedeutet zumeist neue Ziele, neue Trends und manchmal auch riskante Beauty-Manöver wie etwa abenteuerliche Lidschattenfarben oder gewagte Haarfärbe-Experimente. Doch nicht immer muss Altes ausgedient haben und Neues unbedingt her.
Intensiv dem Nachhaltigkeitsgedanken verbunden bewegt sich DOWN TO EARTH in Richtung Herstellung und Marketing von "Green Beauty". Betroffen davon sind etwa die Bewältigung des vorherrschenden Preisdruckes in der Produktion bis hin zum Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage bei natürlichen und biologischen Rohstoffen. Auch die Herausforderungen der "grünen Chemie" wie "grüne" Lösungsmittel oder Alternativen zu Parabenen sind ein wichtiges Thema.
Der Trend der "Frei von"-Formulierungen aus dem Jahre 2010 wird verstärkt verangetrieben, um letztendlich alle aus der Petrochemie stammenden Inhaltstoffe aus der Kosmetik zu verbannen.
2010 erhoben 13 % aller neuen Haut- und Haarpflege- sowie MakeUp Produkte den Anspruch, Paraben-frei zu sein, 2008 waren dies 5 %. Ebenso beanspruchten 9 % aller neuen Haut-, Haar- und Makeup-Produkten den Hinweis "organic bzw. biologisch". Wirklich 100 % natürlich, organisch und aus biologischem Anbau konnten gerade mal 3 % aller Neuerscheinungen des vergangenen Jahres für sich reklamieren.

2011 werden die Unternehmen noch mehr auf die Umwelt achten und verstärkten Wert auf nachhaltige Rohstoffe legen, um die Biodiverstität nicht zu gefährden. Auch nachhaltige Verpackung bildet einen Schwerpunkt, besonders die Reduktion derselben, um Müll zu reduzieren.
Die Entwicklung der globalen Kosmetikindustrie des letzten Jahres wurde von Mintels Beauty Innovation Team genau analysiert. Während Hautpflege-Lancierungen in Europa und den USA sich leicht rückläufig zeigten, legte China mit 40 % Wachstum ein mehr als dynamisches Wachstum bei neuen Hautpflegeprodukten vor.
Weltweit betrachtet ist der Anti-Aging-Bereich nach wie vor enorm vital, jedes vierte neue Produkt stammt aus dieser Kategorie, das entspricht einem Zuwachs von 5 % gegenüber 2009.

Vivienne Rudd, Senior Beauty Analyst bei Mintel ergänzt: 2010 war das Jahr des Wiederaufbaues mit Hautpflege-Neuheiten, damit wurde annähernd das Niveau der Vor-Rezessionszeit erreicht. Mit erleichtertem Zugang zu neuem Kapital konnten wieder verstärkte Marketing & Advertising Kampagnen gefahren werden, Konsolidierungen bei Rohstofflieferanten waren zu vermelden und grosse Unternehmen wie Shiseido, Unilever, LOreal, Estee Lauder und Coty haben durch Zukäufe ihr Portfolio erweitert. Diese Entwicklung wird die Marken 2011 auch stark beeinflussen.
DOWN TO EARTH wird als Marketing Perspektive allgegenwärtig sein. Die Kommunikation wird vereinfacht, leicht verständliche Informationen über wirkungsvolle Inhaltstoffe auf Pflanzenbasis rücken in den Vordergrund. Und jene Marken, die ihre Kunden wie erwachsene, verantwortungsbewusste Konsumenten behandeln (statt sie zu belehren), werden davon auch profitieren.
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Auch in der Kosmetik ein ThemaBiodiversitätBiodiversität oder Artenvielfalt ist ein heiß diskutiertes Thema. Was bedeutet der Begriff allerdings für den Konsumenten und womit muss die Kosmetikbranche in Zukunft rechnen ? |
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Grüner GlamourOrganic BeautyMit Organic Beauty
hat eine neue Strömung das Kosmetik-Business erfasst, die Creme de la Creme
der Naturkosmetik hat mittlerweile die besten Plätze in den edelsten
Shopping-Tempeln eingenommen und im Wertewandel den
Sprung in Luxus-Liga geschafft. |
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WundertüteDer Wert der VerpackungAuch wenn es viele kaum wahrnehmen: wie ein Kosmetikprodukt aussieht,
ist nicht egal. Zwar wird der Verpackung gerne eine geringe Bedeutung eingeräumt, doch in der direkten
Kommunikation zwischen zum Konsumenten hat sie die Nase
weit vorne. |

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